Bestandsaufnahme

Allgemein

Das Gebäude wurde ca. 1960 in Massivbauweise erbaut. Die 24 cm dicken Außenwände wurden aus monolithischem Kalksandsteinmauerwerk (Lochsteine), beidseitig verputzt, hergestellt. An der Süd- und Westseite des Hauses wurde zusätzlich eine Fassade aus Aluminium mit 2 cm Dämmung als Wetter- und (rudimentärer) Wärmeschutz angebracht. Die Decken sind als Ortbeton-, bzw  Rippendecke ausgeführt worden; ebenso die Treppen. Beim Dach handelt es sich um ein Satteldach, welches als Sparrendach mit Betondachsteinen konstruiert wurde. In den 1980er Jahren wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten am Haus durchgeführt: Unter anderem wurden die meisten Fenster, Haustechnik sowie die Dachdeckung incl. Dämmung erneuert. Das Gebäude wird mit einer Gaszentralheizung aus dem Jahr 1992 beheizt. Unmittelbar neben dem Wohnhaus existiert ein Nebengebäude, welches als Garage und Abstellraum genutzt wurde.

Das Grundstück befindet sich im Außenbereich und ist voll erschlossen. Die Gebäudesubstanz ist in einem guten Zustand; größere Schäden sind nicht vorhanden. Es existieren zahlreiche kleinere Mängel, die im Zuge der Sanierungsmaßnahmen behoben werden müssen, z.B. Setzungsrisse in den Außenwänden. Außerdem dringt bei feuchtem Wetter Wasser in den Keller ein. Und schließlich müssen in allen Räumen die Oberflächen erneuert sowie die Bäder modernisiert werden.

Das Gebäude weist einen seinem Alter entsprechend hohen Energiebedarf auf: Der Primärenergiebedarf des Wohnhauses wird im Energieausweis mit 374 kwh/(m²a) angegeben. Der Energiebedarf des Wohnhauses liegt damit im typischen Bereich für einen Altbau dieses Baujahres, der zum Teil schon einmal saniert wurde.

Ausschnitt aus dem Energieausweis

Das Gebäude von aussen

Die Süd- und Westseite ist mit einer Metallfassade verkleidet. Die Nord- und Ostseite ist verputzt und gestrichen. Im Nebengebäude befinden sich 3 Garagen und verschiedene Abstellräume.

Süd-Westseite mit Metallfassade

 

Nord-Ostseite verputzt

 

Nebengebäude mit Garagen

 

Keller

Das Gebäude ist teilunterkellert. Es gibt einen kleinen Treppenraum, der von der Küche im Erdgeschoss erreichbar ist und den Hauptkellerraum, in dem sich die Heizung befindet. Die bestehende Gas-Niedertemperaturheizung wurde im Jahr 1992 eingebaut.
Da es zur damaligen Zeit noch keinen Keller aus wasserdichtem Beton gab, dringt bei starkem Regen und steigendem Grundwasser Feuchtigkeit in den Keller ein.

Treppe in den Keller

 

Keller mit Gasheizung

 

Der Keller ist leider undicht

 

Erdgeschoss

Im Erdgeschoss befinden sich 3 Wohnräume, eine Küche sowie ein Bad und ein WC.
Die 3 Wohnräume haben einen Holzdielen-Boden. Der Gebäudeteil, in dem sich Küche, Bad und WC befinden, liegt etwas tiefer als der Rest. Laut der alten Pläne war dieser Teil früher der Wirtschaftsbereich, in den erst später das Bad eingebaut wurde. Wir haben hier einen Höhenunterschied im Fußboden von bis zu 15 cm, d.h. es gibt eine Stufe zwischen Flur und Küche.

Esszimmer

 

Küche: Links Tür zum Keller, rechts Tür zum Flur (15 cm höhenversetzt)

 

Bad: Das soll so nicht bleiben

 

Dachgeschoss

Das Dachgeschoss ist ausgebaut. Früher befand sich hier oben eine 2. Wohnung. Aus dem Grund gibt es hier auch einen Raum mit Küchenanschlüssen sowie Bad und WC. Es gibt eine offene Treppe vom Erdgeschoss ins Dachgeschoss. Das frühere Wohnzimmer eignet sich gut als Büro.

Hier kommt mein Büro rein 🙂

 

Ehemalige Küche

 

Treppe: ganz schön steil

 

Dach

Der Dachboden über dem Dachgeschoss ist nicht ausgebaut und nicht gedämmt. Das Dach wurde in den 80er Jahren neu eingedeckt und auch zwischen den Sparren gedämmt. Die Decke zum Dachgeschoss ist ebenfalls gedämmt. Die Dämmstärken entsprechen allerdings nicht mehr dem aktuellen Stand der EnEV (Energieeinsparverordnung).

Dachkonstruktion ist in Ordnung

 

Dämmung zwischen den Sparren

 

Das Dach von außen - sieht eigentlich ganz gut aus